Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger: „Finanzkrise – Ergebnis einer Fehlentwicklung, die wir korrigieren können“
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Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger:
„Finanzkrise – Ergebnis einer Fehlentwicklung, die wir korrigieren können“
Beschreibung:
In diesem hochaktuellen Vortrag im Januar 2009 erklärt Prof. Wolfgang Berger die Entstehung des sich drehenden Finanzkarussells, sowie die sich daraus und aus seiner Konstruktion resultierenden Probleme.
Milton Friedman gilt heute als „Guru“ für Volkswirte in Führungspositionen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sowie der Regierungsberater in wirtschaftlichen Fragen weltweit.
Wie konnte es dazu kommen, dass unsere ganze neoklassische Theorie, basierend auf den scheinbar mathematisch stringent bewiesenen Lehren von Milton Friedman, so "vor die Wand läuft"? Steve Keen, ein australischer Volkswirt, hat nachgewisen, das das neoklassische Modell auf einem mathematischen Ableitungsfehler ganz am Anfang der Theorie beruht. So muss das derzeitige Modell zwangsläufig einen Kollaps herbeiführen.
Nicht umsonst hat Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), ein Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist, bereits Bettler und übermäßig reiche Menschen fast gleichgesetzt - beide leben als Schmarotzer des Systems.
Warum sind aber all diese Erkenntnisse, die Prof. Berger so einleuchtend darstellt, nicht öffentlich bekannt, warum berichten die Medien nicht davon, warum erläutern die Wirtschaftsweisen dies nicht?
John Swaiton, ehemaliger Herausgeber der New York Times, vergleichbar der deutschen FAZ, erklärte bei seinem Abschied bereits vor Jahrzehnten: "So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. ... Die eigentliche Aufgabe des Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst ... für sein tägliches Brot zu verkaufen. ... Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte."
Ist unser System unvermeidlich, gilt "T.I.N.A.", wie es in Amerika genannt wird: "There is no alternative"? Physik und Biologie erforschen die Natur, die Schöpfung. Einen ähnlichen Anspruch vertritt die Volkswirtschaft, sie erforscht die Wirtschaft. Doch die Wirtschaft ist keine Schöpfung, unser derzeit herrschendes System ist nur ein mögliches System. Wirtschaftswissenschaften sind eher den Ingenieurwissenschaften vergleichbar - es ist ihre Aufgabe, ein System zu konstruieren, das dem Menschen dient.
Wir leben in der glücklichen Situation, dass es ein solches System im Laufe der Menschheitsgeschichte bereits mehrmals gab: Das goldene Mittelalter ist ein Beispiel dafür. Die Lösung ist so einfach, dass die Fachleute die Lösung nicht ernst nehmen (können - aufgrund ihrer geistigen Konditionierung). Für sie sind die einzigen Motivationsmittel, um Geld zum Fließen zu bewegen, Zins und Inflation. Prof. Berger erläutert, welches Lockmittel das Geld sogar noch besser zum Fließen bringt und gleichzeitig die Probleme unseres Zins-Geldsystems vermeidet.
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